Zu Beginn einer Therapie führe ich eine Diagnosesitzung durch. Die Diagnose, die ich Ihnen anschließend stellen kann, dient dazu, eine für das entsprechende Störungsbild wirksame Therapiemethode zu finden.

Hierzu stehen uns zur Verfügung:

Verhaltenstherapie

Die VT ist für sehr viele psychische Störungen eine durch Studien belegte wirksame Behandlungsmethode. Nach einer sorgfältigen Analyse Ihrer Situation erstellen wir gemeinsam ein individuelles Modell, bei dem Sie an verschiedenen Stationen ansetzen können, um einen kompetenzaufbauenden Lernprozess in Gang zu setzen. Die VT ist somit aktivierend und arbeitet gegenwartsbezogen.
Ich kann Ihnen die VT für verschiedene Störungsbilder anbieten.

Kognitive Verhaltenstherapie

Die KVT stellt die Kategorien Denken-Fühlen-Handeln in einen Zusammenhang und findet so Wege zur zielgerichteten Lösung emotionaler Widersprüche. Die KVT ist ebenfalls eine sehr wirksame Methode.

Schematherapie

Die Schematherapie ist eine Weiterentwicklung der Kognitiven Verhaltenstherapie, die Bestandteile anderer Ansätze integriert (z.B. Betonung der Biografie, Bedeutung früherer Beziehungen, Entstehung übergreifender Verhaltensmuster, Bedürfnisorientierung, "Teile-Ansatz", emotionsfokussierende Methoden).
Ein Schema wird dabei verstanden als ein sich wiederholendes Verhaltensmuster, das immer zusammen mit den entsprechenden Gefühlen und Gedanken ("Glaubenssätzen") auftritt.
Wenn starre Verhaltensmuster in bestimmten Situationen aktiviert werden, kann das zu schwierigen Beziehungsmustern führen. Es gilt, solche Beziehungsmuster zu erkennen, sie biografisch zu verstehen und die jeweiligen Gefühlszustände zum Positiven zu verändern.

Zielorientierte Gesprächstherapie

Seit der Entwicklung der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie durch Carl Rogers in der Mitte des letzten Jahrhunderts ist die Methode spezifiziert und auch abgewandelt worden.
So arbeite ich heute Um Sie optimal bei der Bewältigung Ihrer momentanen gesundheitlichen Situation zu unterstützen, biete ich Ihnen ergänzend auch einzelne Elemente anderer Therapiekonzepte an (z.B. aus der kognitiven Verhaltenstherapie, der Schematherapie oder der systemischen Therapie), soweit sie sinnvoll und zielführend sind.

Grenzen meiner Arbeit:


In der Praxis eines Heilpraktikers für Psychotherapie können keine schweren psychischen Störungen (z.B. schwere Depressionen) in der Akutphase behandelt werden. In der Nachsorge, z.B. nach einem Klinikaufenthalt, kann ich dann auch diese Patienten als Ergänzung zur ärztlichen Therapie kooperativ begleiten.